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Und die Lichter gehen aus. 🤨️

Wasserrad mit Techniker an einem Bach

Über den Autor

Von Marek Stapff · Veröffentlicht am · Aktualisiert am

Mein Name ist Marek Stapff, und alles, was auf dieser Seite steht, habe ich geschrieben. Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf im Erzgebirge. Das Elektrohandwerk habe ich Mitte der Neunziger in Chemnitz gelernt, also in der großen Stadt, jedenfalls aus Sicht eines Dorfkindes. Seitdem bin ich in der Elektrotechnik unterwegs, inzwischen seit über dreißig Jahren.

Einmal quer durch Europa und ein Stück weiter

Der Beruf hat mich weit herumgeführt: in viele Länder Europas, nach Indien und in die Türkei. Offiziell als Elektriker, genau genommen als Automatisierer. Das ist derjenige, der dafür sorgt, dass eine Maschine tut, was sie soll, und nicht das, was sie gerade will.

Viel gelernt habe ich bei einem Spezialisten in Korntal bei Stuttgart, der sich auf Kamerasysteme zur Prozessüberwachung und Volldatenerfassung verlegt hatte. Für Kunden aus der Paket- und Intralogistikbranche haben wir dort Prototypen entwickelt und Testaufbauten erstellt. Die wichtigste Lektion aus dieser Zeit habe ich vom Geschäftsführer: Für jedes Problem gibt es mehrere Lösungsansätze.

Heute arbeite ich in der Elektrotechnik und Automatisierung, vor allem für Kurier-, Express- und Paketdienste, in der Intralogistik und zunehmend im Sondermaschinenbau. Neue Anlagen aufzubauen gehört dazu, am meisten reizen mich aber die bestehenden: sie mechanisch umbauen, elektrisch modernisieren und steuerungstechnisch nachrüsten. Im Fachjargon heißt das Retrofit.

Mitgebracht habe ich von all dem vor allem eine Erkenntnis: Die Physik ist überall dieselbe, die Vorschriften sind es nicht.

Woher der Blickwinkel kommt

Drei Jahrzehnte im Beruf geben einem vor allem ein Gefühl dafür, was in der Praxis wirklich zählt und was nur im Prospekt gut aussieht.

Dieser Blickwinkel hat eine Stärke und eine Grenze, und ich halte es für redlich, beide zu nennen. Die Stärke: Ich kann einschätzen, ob eine Zahl im Alltag trägt. Die Grenze: Ich bin kein Jurist und kein Steuerberater. Wo es auf den Gesetzeswortlaut oder auf Fördermodalitäten ankommt, nenne ich die Quelle und verweise auf die Stelle, die verbindlich Auskunft gibt.

Warum diese Seite werbefrei ist

Auf flatterstrom.de gibt es keine Werbung, keine Affiliate-Links und keine bezahlten Beiträge. Das ist keine Koketterie, sondern die Bedingung dafür, dass ich schreiben kann, ein Balkonkraftwerk rechne sich in einer Nordlage kaum oder Kleinwindkraft am Eigenheim sei in den meisten Fällen eine Enttäuschung. Wer an jedem Klick mitverdient, schreibt solche Sätze irgendwann nicht mehr.

Aus dem gleichen Grund stellen die Beiträge Vor- und Nachteile nebeneinander, statt eine Position zu verkaufen. Die Energiewende hat reichlich Fürsprecher und reichlich Gegner, die jeweils nur ihre Hälfte erzählen. Beide Hälften zusammenzubringen, ist die Arbeit, die ich mir hier vornehme.

Wie die Beiträge entstehen

Worüber ich schreibe

Die Schwerpunkte liegen dort, wo ich beruflich zu Hause bin und wo derzeit die meisten Fragen aufkommen:

Einen vollständigen Überblick gibt das Inhaltsverzeichnis, die Fachbegriffe erklärt das Glossar.

Fehler gefunden?

Dann schreib mir. Bei einer Seite, die Zahlen und Paragrafen nennt, ist ein Hinweis auf einen Fehler das Nützlichste, was ich bekommen kann: lieber eine Korrektur als eine falsche Angabe, die stehen bleibt. Die Kontaktdaten stehen in der Anbieterkennzeichnung. Wer verschlüsselt schreiben möchte, findet dort auch den öffentlichen PGP-Schlüssel.

Mehr über mich, auch jenseits der Elektrotechnik, steht auf marek-stapff.de, externes Angebot, öffnet in einem neuen Tab, meine fotografischen Arbeiten liegen auf marek-stapff.com, externes Angebot, öffnet in einem neuen Tab.